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Vogelnisthilfen und Fledermauskästen als Ersatz für verlorene Bäume – Ergebnisse für das Jahr 2024


Im Winterhalbjahr stand nochmals die Reinigung unserer Vogelnisthilfen und Fledermaushöhlen im Projektgebiet an. Im Vergleich zum Vorjahr kamen weitere Nisthilfen hinzu, deren Belegung in 2024 ebenfalls überprüft werden konnten:

  • Im Brühlpark in Dirmingen mussten eine Esche und ein Bergahorn aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden. Diese wurden bis nach der Brutzeit mit Spanngurten gesichert, da auf ihnen Wacholderdrosseln brüteten. Als Ersatz für die beiden gefällten Bäume wurden insgesamt zehn Vogelnisthilfen und Fledermaushöhlen ausgebracht.
  • Bei Hirzweiler wurden auf einem Privatgrundstück alte Obstbäume mit Höhlen entfernt, die u.a. von der letzten im Verbandsgebiet bekannten Population der Feldsperlinge genutzt wurde. In Absprache mit der Gemeinde Illingen wurden fünf Schweglerkästen als Ersatz ausgebracht.
  • An der Landstraße zwischen Berschweiler und Marpingen mussten nochmals drei Bäume gefällt werden (zwei Weiden und ein Ahorn). Hierfür wurden im Wald zwischen Berschweiler und Urexweiler fünf neue Holznistkästen ausgebracht und zwölf alte Nisthilfen, die zuvor entdeckt wurden, in unsere jährliche Reinigung aufgenommen.
  • Zudem musste in diesem Waldstück von einem Schweglerkasten der Deckel ersetzt werden; eine weitre alte Höhle war herabgefallen und wurde repariert und wieder aufgehängt, eine andere musste durch einen neuen Holznistkasten ersetzt werden.
  • Am Schullandheim Berschweiler waren drei Nisthilfen verschwunden bzw. zerstört und wurden durch neue Holzkästen ersetzt. Zudem wurde eine weitere alte Nisthilfe gefunden und mit auf die Liste aufgenommen.

Man sieht also, dass die jährliche Pflege der Nisthilfen nicht nur die Kontrolle, Reinigung und Dokumentation, sondern auch Ersatz und Reparatur beinhaltet.

Insgesamt beläuft sich die Anzahl unserer Nisthilfen in unserem Verbandsgebiet inzwischen damit auf 130 (90 Höhlenkästen mit 28-35 mm Einfluglochdurchmesser, 16 spezielle Starenkästen mit 45 mm Einfluglochdurchmesser, 17 Halbhöhlen, sechs spezielle Nisthilfen für Baumläufer und eine für den Waldkauz).

Während der Brutzeit wurde nochmals das gleiche ca. 1 km lange Transekt pro Standort wie in den Vorjahren begangen bzw. am Standort Brühlpark wurde ein neues ca. 500 m langes Transekt neu festgelegt und erstmals begangen. Bei den Kartierungen wurde wie gehabt stets ein Fernglas und die NaturaList App von www.ornitho.de verwendet, in welcher man im Gelände die Beobachtungen direkt mit GPS verorten kann. Auf diese Weise konnte sowohl ein direkter Besatz der Vogelnisthilfen (durch ein- und ausfliegende und futtertragende Altvögel und durch das Verhören von Jungvögeln im Kasten) bei den 3-4 Transektbegehungen während der Brutzeit nachgewiesen werden und zusammen mit zumeist mind. einer weiteren Begehung zur Zug- und Rastzeit der Großteil der in dem jeweiligen Untersuchungsgebiet vorkommenden Vogelarten erfasst und ihr Brutstatus ermittelt bzw. abgeschätzt werden (Tab. 1). Im Falle der Wasseramsel-Nisthilfen wurde während der Brutzeit von einem Beobachtungspunkt aus diese und die Gewässerumgebung ca. 15 min pro Begehung beobachtet. Bei der Reinigung der Kästen im Herbst 2024 und Winter 2024/2025 wurde dann endgültig festgestellt, ob diese im Jahr 2024 angenommen wurden (Tab. 2). Zu Bestimmung der Nester wurde BirdLife Schweiz (2021) genutzt.

Ergebnisse 2024 und Vergleich mit den Vorjahren

Insgesamt lagen von fünf Standorten, an denen Nisthilfen angebracht wurden, Daten aus allen vier Erfassungsjahren 2021-2024 vor (Alsweiler Bruchelsbach, Berschweiler Rohrbach, Berschweiler Schullandheim, Eppelborn ILL/Klingelfloß und Urexweiler Rübendellbach). An zwei Standorten liegen inzwischen Daten aus zwei Jahren vor (2023-2024: zwischen Urexweiler und Hirzweiler sowie Berschweiler) und aus dem Dirminger Brühlpark stammten aus diesem Jahr die ersten Daten.

Über die Jahre hinweg wurden in etwa gleich viele Arten festgestellt (69-74: Abb. 1, Tab. 3), ebenso die möglichen bis sicheren Brutvögel darunter (54-60: Abb. 1, Tab. 3).

Insgesamt wurden inzwischen zusammen über die vier Jahre 91 unterschiedliche Vogelarten auf den Transekten erfasst, wovon 75 mögliche bis sichere Brutvögel an den betrachteten Standorten darstellen (Tab. 2 und 3).

In Abb. 2 sind nochmals die Gesamtartenzahlen und die der erfassten Brutvögel an allen sieben Standorten mit Nistkästen zusammengefasst.

Am Standort „Alsweiler Bruchelsbach“ wurden bisher pro Jahr immer etwa gleich viele Arten (insgesamt und Brutvögel) verzeichnet. Im Jahr 2024 fand aufgrund einer langen Straßensperrung nur eine Brutzeitbegehung statt, weshalb die Daten nicht repräsentativ sind.

Am Rohrbach bei Berschweiler konnten 2024 zwar vier Arten weniger als im Vorjahr festgestellt werden, aber noch immer 8-10 mehr als 2021 und 2022; das Gleiche gilt auch für die dortigen Brutvögel.

Am Standort „Berschweiler Schullandheim“ hingegen hält der Rückgang der Gesamtartenzahl und der erfassten Brutvögel leider an. Dies hat auch nichts mit einer verringerten Erfassungsintensität zu tun (vgl. Tab. 1). Die Artenzahlen bleiben jedoch im Vergleich zu den anderen Standorten trotzdem hoch (N=39).

Das Artinventar in der ILL-Aue bei Eppelborn kann über die vier bisherigen Erfassungsjahre als mehr oder weniger gleichbleibend bezeichnet werden (45-54 Arten insgesamt, 38-43 Brutvögel). Hier fanden sich wie auch im Vorjahr die höchste Anzahl von Arten insgesamt (N=47) und Brutvögeln (N=39).

Gestiegen sind die Artenzahlen am Standort „Urexweiler Rübendellbach“. Hier wurden mit 36 Arten insgesamt, davon 33 mögliche bis sichere Brutvögel, die höchsten Werte bisher erreicht.

Aus den Jahren 2023 und 2024 liegen nun Daten von den Standorten zwischen Urexweiler und Berschweiler (Wald) sowie Hirzweiler (Offenland) vor. Während erster mit 21 Brutvögeln der artenärmste Standort ist, ist das heterogene Offenland an der ILL bei Hirzweiler nach der ILL-Aue Eppelborn das artenreichste Gebiet (vgl. Abb. 2).

Im Dirminger Brühlpark wurden dieses Jahr erstmals Daten generiert. Mit 22 Arten insgesamt und 21 Brutvögeln ist er ebenfalls als artenarm zu bezeichnen.

Erwähnenswerte Beobachtungen im Jahr 2024 an den einzelnen Standorten

Am Bruchelsbach bei Alsweiler wurden Gebirgsstelze, ein Paar der Weidenmeise und bei der Nistkastenreinigung ein Trauerschnäppernest in einer Fledermaushöhle und ein Grauschnäppernest in einer Halbhöhle gefunden. Ansonsten sind wie erwähnt die Ergebnisse der Brutzeitbegehungen aus diesem Jahr nicht repräsentativ, da nur eine stattfand.

Die Ergebnisse der Belegung wurde jedoch auch hier wie in den Vorjahren v.a. bei der Reinigung erbracht. Insgesamt wurden 65% der an diesem Standort ausgebrachten Nisthilfen 2024 angenommen (Tab. 2). Die Höhlenkästen wurden größtenteils von Meisen belegt, ein Starenkasten vom Kleiber. Von den Halbhöhlen wurde dieses Jahr nur eine genutzt (Tab. 2). Insgesamt kam es interessanterweise im Jahr 2024 am Bruchelsbach zu keinen Doppelbelegungen, im Vorjahr war dies in sechs, 2022 in vier und 2021 in einem Höhlenkasten beobachtet worden (Tab. 2). Letztlich konnten noch drei weitere Meisenbruten und eine Trauerschnäpperbrut in Fledermaushöhlen verzeichnet werden (Tab. 2).

Am Berschweiler Rohrbach sind an streng geschützten und Rote-Liste-Arten v.a. zwei subadulte Schwarzstörche zu nennen, welche Anfang Juni dicht über dem Wald fliegend beobachtet werden konnten. Dies war zu früh für diesjährige Exemplare, so dass von Jungstörchen aus dem Vorjahr ausgegangen werden musste und diese nur als Gastvögel zu bezeichnen sind (Tab. 1). Weitere erwähnenswerte Arten waren der Eisvogel am dortigen Fischweiher, zwei Grünspecht-Reviere, ein vermuteter Mäusebussard-Horst im Umfeld, Mittel- und Schwarzspecht sowie ein Silberreiher als Gastvogel am Fischteich.

Es wurde die Hälfte der acht Nisthilfen angenommen, dieses Mal keine Halbhöhle, zwei Starenkästen von der Zielart, einer vom Kleiber (Abb. 3). Zudem fanden sich zwei weitere Meisenbruten in Fledermaushöhlen (Tab. 2).

Am Berschweiler Schullandheim wurden im Jahr 2024 an erwähnenswerten Arten v.a. wieder der Wespenbussard während der Brutzeit nachgewiesen, welcher wahrscheinlich im angrenzenden Wald brütete. Sicher wurde eine Brut des Mäusebussards über seine bettelnden Jungvögel nachgewiesen. Trauerschnäpper nutzten wiederum unsere Nistkästen. Grün-, Mittel- und Schwarzspecht belegten jeweils 1-2 Reviere. Rauchschwalben und Turmfalken waren Nahrungsgäste. Zudem sind eine singende Schwanzmeise und Gartenrotschwanz erwähnenswert.

Von den Höhlenkästen wurden 90% angenommen, wiederum hauptsächlich von den vorkommenden Meisenarten.

In der ILL-Aue bei Eppelborn wurden an Arten der Fließgewässer wiederum Eisvogel und Gebirgsstelze nachgewiesen, letztere brütetet auch in Gewässernähe in einer Halbhöhle. Haussperlinge und Weidenmeisen brüteten erstmals in unseren Nistkästen. Brutverdacht von Gartenrotschwanz, Goldammer, Garten- und Klappergrasmücke sowie zwei Grünspecht- und jeweils ein Mittel- und  Schwarzspecht-Revier sind zu erwähnen. Auch hier konnte eine erfolgreiche Brut im Umfeld über bettelnde Mäusebussard-Jungvögel belegt werden. Mehlschwalben und Mauersegler wurden Nahrung suchend beobachtet.

Von den Höhlenkästen wurden 70% belegt, v.a. von Meisen, aber auch vier Starenbruten wurden gefunden. In einer Halbhöhle brütete ein Gebirgsstelzenpaar. Es kam zu drei Doppelbelegungen, aber nur eine weitere Meisenbrut wurde in den insgesamt 14 Fledermaushöhlen verzeichnet.

Am Rübendellbach bei Urexweiler wiesen „Girlandenflüge“ von Mäusebussarden auf einen nahen Horstbereich hin; ebenso brütet der Rotmilan im angrenzenden Wald. Grünspechte belegen zwei, Mittel- und Schwarzspecht jeweils ein Revier. Zudem sind ein Neuntöter-Männchen während der Brutzeit und Brutverdacht von Goldammern und vier Grasmückenarten (Dorn-, Garten-, Klapper- und Mönchsgrasmücke) zu erwähnen. Auch nutzt ein Turmfalken-Paar das Gebiet regelmäßig zur Nahrungssuche.

Blau- und Sumpfmeisen nutzen Höhlenkästen, eine weitere Meisenbrut fand sich in einer Fledermaushöhle.

Im Wald zwischen Berschweiler und Urexweiler sind zwei Trauerschnäpper-Reviere sowie das eines Grünspecht-Paares zu erwähnen; zwölf von zwölf Höhlenkästen wurden von Meisen genutzt. Es kam zu drei Doppelbelegungen. Zudem wurden zwei Höhlenkästen nach einer Meisenbrut von Fledermäusen anscheinend als Wochenstube genutzt.

Zwischen Urexweiler und Hirzweiler sind ganz besonders die letzten Vorkommen des Feldsperlings im Verbandsgebiet hervorzuheben. Diese wurden durch fünf Höhlenkästen auf einer Streuobstwiese weiter unterstützt (Abb. 4). Des Weiteren sind Brutverdacht von Bluthänfling, den vier Grasmückenarten, Gartenrotschwanz, Goldammer und Haussperling zu erwähnen, ebenso singende Sumpfrohrsänger, Nachtigall, Baumpieper und Feldlerchen. An Nahrungsgästen fanden sich Weiß- und Schwarzstorch, Silberreiher, Mehl- und Rauchschwalben sowie Rot- und Schwarzmilan. Diese Artenliste hebt die Bedeutung dieses heterogenen Offenlandes hervor.

Es wurden zudem alle acht bis dato ausgebrachten Höhlenkästen belegt, v.a. von Blaumeisen, zudem fand sich ein Kohlmeisennest in einer Fledermaushöhle.

Im Dirminger Brühlpark sind v.a. die hier in den Baumkronen brütenden Wacholderdrosseln zu nennen. Wegen eines ihrer Nester wurden die beiden Bäume, welche wir 2023 fällen lassen mussten, auch bis zum Ende der Brut mit Spanngurten gesichert. Ansonsten sind hier die typischen Gebäudebrüter Haussperling, Hausrotschwanz und Mauersegler zu nennen, sowie singende Stieglitze. Drei von vier Vogelkästen waren von Meisen belegt, v.a. Blaumeisen.

Wasseramselkästen

Von den zehn Ende 2021/Anfang 2022 neu ausgebrachten Betonnistkästen für die Wasseramsel war die Hälfte belegt. In zweien fanden sich Kugelnester, die sehr wahrscheinlich der Wasseramsel zuzuordnen sind, in einem das sehr ähnliche Kugelnest eines Zaunkönigs (über zwei unausgebrütete Eier bestimmbar: Tab. 2). Das mehrjährige Wasseramselnest auf einer alten, nicht mehr funktionsfähigen Nisthilfe aus Holz (Hosterhof) ist ebenfalls noch immer anzutreffen. Interessant sind zudem drei Bruten der Gebirgsstelze, eine fand auf einem Betonkasten statt.

Fledermauskästen

-        Ende 2023 wurden sechs Fledermaushöhlen (je dreimal die Typen 2F und 3FN der Fa. Schwegler) im Brühlpark in Dirmingen aufgehängt, als Ersatz für zwei aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällte Bäume (siehe oben).
-        Am Bruchelsbach mussten zwei Fledermaushöhlen repariert werden.
-        Im Wald am Schullandheim wurde ein weiterer alter Flachkasten gefunden und in unsere Liste aufgenommen. Ein weiterer alter Flachkasten aus Holz war durch Forstarbeiten zerstört worden und wurde von uns durch einen neuen ausgetauscht.

Insgesamt befinden sich nun 45 Fledermaushöhlen und 34 Flachkästen in unserem Bestand (Tab. 2). Da eine konkrete Überprüfung (z.B. mit einem Endoskop) nicht durchgeführt wird, ist bei allen Flachkästen eine klare Aussage zu einer Annahme nicht möglich (Tab. 2). Über Kotreste von Fledermäusen konnte jedoch die Annahme von ausgebrachten Fledermaushöhlen festgestellt werden. Insgesamt bei 13 Fledermaushöhlen fand sich bei der Säuberung Fledermauskot am Kastenboden, in zehn Fällen wenig, sodass es sich hier nicht von einer Wochenstube, sondern einem Tagesversteck von Einzeltieren ausgegangen wurde. Folglich wurden 29% der Fledermaushöhlen im Jahr 2024 von Fledermäusen genutzt. In weiteren zehn Fällen (25%) kam es zu einem Besatz durch Meisen und einmal Trauerschnäpper, welche darin brüteten (Tab. 2). In weiteren dreien fanden sich verlassene Kleinsäugernester (meist Gelbhals- oder Waldmäuse), in fünf Hornissen und in einem Wespen.

Fazit

Der allergrößte Teil unserer Höhlenkästen wurde von Vögeln auch im vergangenen Jahr zur Brut genutzt (>90%; Abb. 5). Dies zeigt, dass es einen großen Bedarf an Brutplätzen für höhlenbrütende Arten gibt, selbst in unserem Naturschutzgebiet. Doch nicht nur die häufigen Blau- und Kohlmeisen profitieren davon, v.a. durch eine hohe Anzahl an Nisthilfen verbleiben auch freie für seltene und Rote-Liste-Arten. Hier sind dieses Jahr Bruten von Trauerschnäpper, Haussperlingen sowie Weiden-, Tannen- und Sumpfmeisen in unseren Höhlenkästen zu nennen. In den Halbhöhlen brüteten Grauschnäpper und Gebirgsstelze.

Fasst man alle Bruten 2024 zusammen und schätzt die Anzahl flügge gewordener Individuen anhand der minimalen und maximalen Gelegegröße der einzelnen Arten ab (tote Küken wurden auch dieses Jahr nie, unausgebrütete Eier nur in seltenen Fällen gefunden; von einer Prädation in den geschützten Kästen wird auch nicht ausgegangen) kommt man auf folgende Werte:

-        432-864 Meisen
-        24-48 Stare
-        16-24 Gebirgsstelzen
-        15-18 Wasseramseln
-        10-18 Kleiber
-        10-16 Trauerschnäpper
-        5-8 Zaunkönige
-        4-6 Haussperlinge
-        2-6 Grauschnäpper

Insgesamt also 518 bis 1.008 Jungvögel, die im Jahr 2024 unsere Nisthilfen verließen!

Über die letzten Jahre stieg diese geschätzte Anzahl an Jungvögeln v.a. natürlich aufgrund der steigenden Zahl ausgebrachter Nisthilfen an (Abb. 6).